Eine Pizza Salami weckt Kindheitserinnerungen und gehört für viele einfach zu einem guten Pizza-Abend dazu. Auch wenn das Rezept simpel wirkt: Die besten Salami Pizzen entstehen durch ein paar kleine Kniffe, gute Zutaten und ein Gespür für das richtige Timing.
Was macht das perfekte Pizza Salami Rezept aus?
Die Basis ist immer ein luftiger, knuspriger Pizzateig, eine fruchtige Tomatensauce, würziger Käse und natürlich eine aromatische Salami. Das Rezept lebt von der Kombination aus kräftigem Belag und klassischem Handwerk. Hier findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Profi-Tipps für Zuhause – sogar ohne Pizzaofen.
Zutaten für eine klassische Pizza Salami
Du brauchst nur wenige Zutaten, aber Qualität zählt. Nimm möglichst italienische Salami (zum Beispiel Napoli, Milano oder eine gute Piccante), hochwertigen Mozzarella, geschälte Tomaten aus der Dose und ein bisschen Geduld – der Teig lohnt sich! Hier das Grundrezept für 2 große Pizzen:
- 500 g Mehl (idealerweise Tipo 00 oder Dinkelmehl)
- 300 ml kaltes Wasser
- 1/2 Würfel frische Hefe oder 1 Pck. Trockenhefe
- 2 TL Salz
- 1 Prise Zucker
- 2 EL Olivenöl
- 1 Dose geschälte Tomaten (400 g)
- 250 g Mozzarella
- 100–150 g Salami
- Oregano, Pfeffer, evtl. Chili nach Geschmack
Original italienischer Pizzateig – Das Fundament
Der Teig entscheidet über Knusper und Kaugefühl. Die originalen Pizzateig-Rezepte auf unserem Blog liefern dir die perfekte Grundlage, je nach Vorliebe mit Dinkel, Hefe oder sogar glutenfrei.
Für das klassische Rezept das Mehl mit Zucker, Hefe und Salz mischen. Wasser dazugeben, kneten, Olivenöl untermischen. Abgedeckt 1–2 Stunden (besser: über Nacht im Kühlschrank) gehen lassen. Teig teilen, ausrollen – am besten auf wenig Mehl und nicht zu dünn, sonst wird er zu knusprig.
Pizzasauce und Käse – Weniger ist mehr
Für die Sauce einfach geschälte Tomaten zerdrücken, nach Wunsch würzen – fertig. Den authentischen Pizzasaucen-Guide findest du ebenfalls auf Ofenliebe. Für den Käse eignet sich Büffelmozzarella, aber auch eine Mischung aus Mozzarella und wenig Emmentaler (für extra Bräunung) ist typisch. Streue etwas Oregano darüber, das bringt den klassischen Pizza-Geschmack.
Welche Salami für Pizza?
Hier scheiden sich die Geister: Die passende Salami für Pizza ist Geschmackssache. Am beliebtesten sind milde Mailänder Salamischeiben oder pikante Varianten. Wer es schärfer mag, kann zu echter Salsiccia Piccante greifen oder mit Chili-Öl nachhelfen. Wichtig: Die Scheiben nicht zu dick schneiden, sonst schwitzt der Belag in der Hitze.
Pizza Salami Rezept – Schritt für Schritt
- Pizzateig vorbereiten, gehen lassen und ausrollen.
- Tomatensauce dünn auf der Teigplatte verteilen.
- Mozzarella in Stücken darüberstreuen – nicht reiben.
- Scheiben Salami gleichmäßig auf der Pizza verteilen.
- Mit Oregano und nach Wunsch mit Pfeffer oder wenig Chili würzen.
- Im vorgeheizten Ofen (250–280 °C, Unterhitze oder Pizzastein) für 8–10 Minuten backen, bis der Rand goldbraun ist.
- Kurz ruhen lassen, dann direkt genießen.
Persönliche Anmerkung: Ich hatte mal eine Phase, da war Pizza Salami mein wöchentliches Ritual. Irgendwann habe ich angefangen, den Käse unter die Salami zu legen – das ergibt eine besonders saftige, nicht zu fettige Oberfläche. Kann ich empfehlen!
Beliebte Varianten: Salami Pizza nach deinem Geschmack
Du möchtest etwas Abwechslung? Tausche den Käse gegen eine vegane Alternative (laktosefreier Pizzakäse oder andere Sorten). Ergänze Oliven, Peperoni oder frische Kräuter. Wer es gerne ungewöhnlich mag, wagt sich an Schärfe (scharfe italienische Salami) oder probiert die Dinkel- oder glutenfreie Version. Übrigens: Hier findest du noch mehr Tipps zu Kalorien und Sorten.
Wie viele Kalorien stecken in einer Salami Pizza?
Salami Pizza ist kein Diätgericht, aber mit unserer Übersicht kannst du besser abschätzen, was wirklich drin steckt. Wer bewusster genießen will, nimmt weniger Salami oder greift zur leichten Variante mit Gemüse.
Evolutionärer Weg: Wie wurde Pizza Salami zum Klassiker?
Ursprünglich war die Salami Pizza eine Weiterentwicklung der klassischen Pizza Margherita. In Italien stand lange Zeit das Pure im Vordergrund: Tomaten, Mozzarella, Teig. Doch schon um 1950 kamen Fleischliebhaber in Süditalien auf die Idee, Salami als Belag zu verwenden. Schnell entwickelte sich daraus ein eigener Trend – Pizza Salami wurde zur Standard-Variante in Pizzerien rund um die Welt und inspirierte Tiefkühl-Pioniere wie Ristorante oder Dr. Oetker (Mehr dazu hier).
FAQ – Deine Fragen zur Salami Pizza
- Kann ich Salami Pizza einfrieren? Ja! Vor dem Backen oder nach dem Abkühlen – beide Varianten gelingen. Details zum Einfrieren hier.
- Geht Pizza Salami auch vegetarisch? Klar, dann einfach Salami durch pflanzliche Alternativen ersetzen. Mehr im Bereich Vegetarisch.
- Macht Salami die Pizza fettig? Bei guter Salami und nicht zu dicken Scheiben ist das kein Problem. Überschüssiges Fett einfach nach dem Backen mit Küchenpapier abtupfen.
- Brauche ich einen Pizzastein? Hilft – muss aber nicht sein. Ein vorgeheiztes Blech reicht für gute Ergebnisse. Tipps dazu im Pizzateig Guide.
Mehr Pizza-Inspiration gesucht?
Bist du auf den Geschmack gekommen? Entdecke weitere Pizzabelag-Ideen, ausgewählte Pizzarestaurants, oder wie du Pizza im Hotel bestellst. Und für alle, die die italienische Küche lieben: Inspiration für einen italienischen Abend gibt’s natürlich auch!


