Pizza Margherita – ein Name, der nach Italien klingt. Das klassische Pizza Margherita Rezept ist einfach, aber es gibt ein paar kleine Kniffe, die viel ausmachen. Hier findest du das original Rezept, praktisches Basiswissen und ein paar ehrliche Tricks für perfekten Geschmack.
Was macht das echte Pizza Margherita Rezept aus?
Die Margherita überzeugt durch wenige, frische Zutaten: ein luftiger Pizzateig, fruchtige Tomatensauce, cremiger Mozzarella und frisches Basilikum. Mehr braucht es nicht – aber genau das macht die Kunst aus. Ein paar Minuten mehr Zeit im Vorfeld geben deiner Pizza Margherita mehr Charakter als jede Fertigpizza. Und ehrlich: Es lohnt sich jedes Mal.
Zutaten für Pizza Margherita (für 2 Pizzen)
- 250 g original italienischer Pizzateig (oder nach deinem Lieblings-Pizzateig-Rezept)
- 200 g passierte Tomaten oder selbstgemachte Pizzasauce
- 1–2 Kugeln Mozzarella (am besten Büffelmozzarella)
- Frisches Basilikum
- Gutes Olivenöl
- Salz, etwas Zucker
Falls du einen schnellen Teig bevorzugst, findest du außerdem ein schnelles Rezept für Pizzateig ohne Hefe bei uns im Blog. Das schmeckt zwar anders, klappt aber unter der Woche gut.
Schritt-für-Schritt-Anleitung für Pizza Margherita
1. Pizzateig vorbereiten
Rolle den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn aus. Das klassische Rezept lebt von einem luftigen Rand und einer dünnen Mitte. Lass den Teig ein paar Minuten ruhen – das macht ihn noch besser.
2. Tomatensauce anrühren
Gib die passierten Tomaten in eine Schüssel, würze mit Salz und einer Prise Zucker. Ein Schuss Olivenöl bringt extra Geschmack. Wer mag, verfeinert mit etwas Oregano.
3. Pizza belegen
Verteile die Tomatensauce gleichmäßig auf dem Teigboden. Mozzarella in Scheiben zupfen und darauf legen. Nicht zu viel – so bleibt die Mitte der Pizza nicht matschig. Frische Basilikumblätter erst nach dem Backen hinzugeben, damit sie nicht verbrennen.
4. Backen
Backe die Pizza Margherita bei höchster Temperatur (am besten 250–300°C) für ca. 7–10 Minuten. Am besten gelingt sie auf einem heißen Pizzastein, klappt aber auch auf einem Blech. Ein kleiner Spritzer Olivenöl rundet alles ab.
Tipps und häufige Fehler beim Pizza Margherita Rezept
- Verwende unbedingt echte italienische Zutaten wie Mehl Typ 00 oder Büffelmozzarella – das macht wirklich einen Unterschied.
- Die kurze und hohe Backzeit sorgt für den knusprigen Rand und einen saftigen Belag.
- Nicht zu viel Belag auftragen: Weniger ist bei Pizza Margherita oft mehr.
Tipp für Hobby-Bäcker: Falls dir der Teig zu aufwendig erscheint, unser Rezept für Pizzateig ohne Hefe und Pizzateig selber machen ohne Hefe liefert flotte Alternativen.
Evolutionsweg: Wie entstand das Pizza Margherita Rezept?
Ursprünglich stammt die Margherita aus Neapel. Sie wurde angeblich 1889 zur Ehren der Königin Margherita kreiert – Tomate (rot), Mozzarella (weiß) und Basilikum (grün) repräsentieren die Farben der italienischen Flagge. Lange war Pizza ein Arme-Leute-Essen, doch die Margherita hat alles verändert: Sie machte Pizza salonfähig. Heute findest du Pizza Margherita rund um den Globus – von italienischen Lokalen bis zum Supermarktregal. Kleine Randnotiz: In Ländern wie Deutschland bringt die TK-Variante von Wagner, Aldi oder Lidl einen eigenen Twist – geschmacklich reicht sie (meiner Meinung nach) jedoch selten ans Original heran.
Varianten und moderne Abwandlungen
Pizza Margherita eignet sich auch als Basis für kreative Varianten: Probiere statt klassischem Mozzarella doch mal veganen Käse. Oder verfeinere mit getrockneten Tomaten und etwas Chili für ein neues Aroma. Rezepte für handliche Varianten findest du übrigens im Artikel Pizzaschnecken selber machen und Sally Pizzaschnecken: Das Originalrezept.
Pizza Margherita: Häufige Fragen
Kann ich Pizza Margherita auch ohne Backstein backen?
Klar, ein heißes Backblech funktioniert fast genauso gut. Wichtig ist, dass du den Ofen wirklich vorheizt.
Welche Tomaten für Pizzasauce?
Am aromatischsten sind San-Marzano-Tomaten oder passierte Tomaten. Noch intensiver wird es mit unserer selbstgemachten Pizzasauce.
Wie bewahre ich Pizza Margherita am besten auf?
Am besten frisch genießen. Falls was übrig bleibt, kannst du die Pizza einwickeln und am nächsten Tag kalt essen – oder kurz aufbacken.
Pizza Margherita Rezept im Alltag: Für wen eignet sich das?
Ob du allein genießt, für Freunde kochst oder die ganze Familie an den Tisch holst: Pizza Margherita passt einfach immer. Auch als Mitbringsel zur Arbeit (siehe Essen zum Mitnehmen zur Arbeit) macht sie eine gute Figur. Und falls du mal Lust auf Pizza außerhalb hast, schau in unseren Guide zu den besten italienischen Restaurants in Köln oder entdecke die Papa John’s Pizza Halle Speisekarte.
Wer weiß: Vielleicht entdeckst du beim Experimentieren ein neues Lieblingsrezept. Oder du bleibst einfach beim Klassiker Pizza Margherita – das wäre jedenfalls verständlich.


